24. September 2017

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Entwurf der „Sektion Journalismus“ im Philosophischen Salon

Berlin, Deutschland (Salon Philosophique). Der Vorstand hat auf seiner ersten Sitzung im Jahr 2012 beschlossen, eine abgegrenzte Unterteilung für Journalisten als eine Untergliederung im Philosophischen Salon zu gründen und dieser Abteilung auf Vorschlag von Christoph Merten den Namen „Sektion Journalismus“ zu geben. Die Entscheidung fiel eingedenk schlimmer Erfahrungen mit dem sogenannten „Club der Tourismus-Journalisten Berlin/Brandenburg (CTOUR)“, in dem zu viele ungefragt behaupten, Journalisten zu sein, was nicht stimmt, und der von Klüngel und Korruption statt von Klarheit und Wahrheit geprägt wird.

Weil beim CTOUR Demokratie und Transparenz Fremdworte sind, bieten wir im Philosophischen Salon den Aufrechten, die sich der Reise-Rentner und ihrer Hofberichterstattung – wenn überhaupt – schämen, an, Mitglieder in der „Sektion Journalismus“ des Philosophischen Salons zu werden. Die „Sektion Journalismus“ ist eine bewußte Gegengründung zu CTOUR, die sich jedoch nicht auf den Bereich Reise-Journalismus beschränkt.

Die „Sektion Journalismus“ ist offen für Printjournalisten (Zeitung, Zeitschrift), Agenturjournalisten, Hörfunkjournalisten, Fernsehjournalisten und Online-Journalisten, wobei wir wissen, daß die Produkte von Hörfunk- und Fernsehjournalisten seit geraumer Zeit auch online unter den Begriffen Web TV und Web Radio veröffentlicht werden.

Mitglieder können diejenigen werden, die bei staatlichen Medien, öffentlich-rechtlichen Medien und privatrechtlichen Medien tätig sind wie diejenigen aus den Bereichen des Entrepreneurial Journalism und Bürgerjournalismus. Für eine Mitgliedschaft in der „Sektion Journalismus“ ist es unbedeutet, ob der Journalist hauptberuflich, nebenberuflich oder freiberuflich mit der Produktion und/oder Distribution von Informationen ganz oder teilweise beschäftigt ist. Entscheidend ist die journalistische Tätigkeit und nicht die Beantwortung der Frage, wieviel an Geld oder besonderem Äquivalent der Journalist für seine Arbeit erhält.

Klar ist: Hofberichterstatter, Copy and Paste-Journalisten und PR-Texter sind als Mitglieder der „Sektion Journalismus“ ausdrücklich nicht erwünscht. Selbstverständlich müssen mindestens 50 Prozent einer journalistischen Produktion vom Journalisten stammen (Eigenanteil) und der nicht selbst produzierte Teil als solcher kenntlich gemacht und Quellen genannt werden (Fremdanteil). Wir erwarten zudem Rechereche und also journalistische Sorgfaltspflicht.

Die Journalisten der „Sektion Journalismus“ müssen regelmäßig eine Hand voll bis ein Dutzend Belege ihrer journalistischen Tätigkeit mit Aktualität, Faktizität und Relevanz aus dem vergangenen Jahr spätestens Ende Januar des neuen Jahres vorlegen. Das Vorzeigen des jeweils gültigen Presseausweises betrachten wir als Witz, allerhöchstens als Indiz für journalistische Tätigkeit.

Jedes Vereinsmitglied möge sich an der Diskussion dieses Entwurfes mit dem Ziel der Fertigung einer Konzeption beteiligen.

Wer Interesse allgemein am Philosophischen Salon bzw. insbesondere an der Sektion Journalismus hat, möge sich per Email an stefan.pribnow@salon-philosophique.de wenden oder rufe mich unter 030 22349995 an.

Stefan Pribnow

Berlin, 3. Februar 2012

Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 13. August 2014 um 16:42 Uhr

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