26. September 2017

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Honduras: Indigene wehren sich gegen Staudammprojekt

Don Lucio Sanchez und Sabino Gonzales Copyright 2014 - Knut Hildebrandt

Berlin, Deutschland (Salon Philosophique). Von der Weltbank und anderen internationalen Entwicklungsbanken geförderte Projekte geraten immer mehr in die Kritik. Das ist mittlerweile auch bei den verantwortlichen Politikern angekommen. Im April flog Bundesentwicklungsminister Gerd Müller zur Frühjahrstagung der Weltbank nach Washington. Dort unterhielt es sich unter anderem mit Weltbank-Präsident Jim Yong Kim. Thema der Gespräche war auch, wie bei Weltbank-Projekten Menschenrechte, Umweltfragen und soziale Gerechtigkeit stärker berücksichtigt werden können.

Was aber läuft schief bei den Fortschritt verheißenden Entwicklungsprojekten? In der abgelegenen Lenca-Gemeinde La Tejera in der Region Río Blanco in Honduras soll ein Wasserkraftwerk gebaut werden. Das Projekt wollten unter anderen der zentralamerikanische Infrastrukturfonds CAMIF und die holländische Entwicklungsbank FMO finanzieren.

Anmerkung:

Die Erstveröffentlichung des Beitrags erfolgte am 20.05.2015 beim Nachrichtenpool Lateinamerika als Teil des Themenschwerpunkts ,,Fokus Menschenrechte. Lateinamerikanische Stimmen für eine nachhaltige, inklusive und gerechte Entwicklung“.

Der Artikel zum Audiobeitrag befindet sich hier.

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